Aus unserem Vereinsleben

Ein kleiner Auszug von vielen Aktivitäten

Wanderung der Karlstadter Gruppe (September 2019)

Am 15.September lud die Projektgruppe Karlstadt alle Vereinsmitglieder zu einer gemeinsamen Wanderung am Naturschutzgebiet Kalbenstein/Edelweiß ein. Bei fast noch sommerlichen Temperaturen wurden die Teilnehmer für die Strapazen der „kleinen Bergtour“ mit wunderschönen Ausblicken über das Maintal und einer anschließenden Einkehr in die Heckenwirtschaft belohnt.

Besuch der Karlstadter Gruppe in Nürnberg (Mai 2019): Besichtigung der Wohnprojekte „Martha“ und „Schokoschloss“ in Nürnberg
Wohnprojekt „Martha“:
Das Mietprojekt entstand aus der Organisation „Nothilfe in Nürnberg“. Der Eigentümer kaufte ein Grundstück, ließ einen Häuserblock bauen. Aus einer Gruppe eines Tauschringes entstand eine Wohnprojektgruppe. Trägerverein ist die WIN GmbH (Wohnen und Integration). Es bestehen 62 Wohneinheiten; davon 17 Sozialwohnungen mit 1- bis 5-Zimmerwohnungen. Hier wohnen 80 Erwachsenen und 20 Kindern aus 12 verschiedenen Nationen. Es wurde auf ökologische Bauweise geachtet. Durch geschickte Anordnung der Häuserblocks entstanden zwei Innenhöfe mit Kinderspielplatz und sehr grünen Gartenflächen. Jede Wohnung hat einen Balkon, oder eine Terrasse zum Innenhof. Es gibt einen Gemeinschaftsraum, der aus heutiger Sicht aber zu klein ausgelegt ist. Die Wohnblocks sind unterkellert und haben eine Tiefgarage.
Im Erdgeschoß der Wohnblocks befinden sich zur Straßenseite hin eine Kindertagesstätte und mehrere Gewerbebetriebe wie z. B. ein Friseur, ein Heilpraktiker u.a. Ebenso besteht das „Martha Café“, welches von den Bewohnern bewirtschaftet wird. Es ist öffentlich und wird auch für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Verwaltet wird das Projekt von der Wohnprojektgruppe mit Vetorecht des Eigentümers. Es bestehen viele unterschiedliche Arbeitskreise z. B. Café-, Kultur-, IT-, Konfliktgruppe. Einmal im Monat gibt es ein gruppenübergreifendes Treffen. Jeder Mieter muss vor Einzug den aufgestellten Leitlinien der Gemeinschaft zustimmen und sollte sich in mind. einem Arbeitskreis einbringen. Frau Weidinger hat dieses Wohnprojekt mit einem Starterseminar für Wohnprojekte begleitet. Sie macht Wohnprojektberatung und ist Architektin.
Wohnprojekt „Schokoschloss“
Frau Weidinger hat dieses Eigentümerprojekt selbst in Leben gerufen und wohnt selbst dort. Lage: 10 Min. Fußweg zum Hauptbahnhof Nürnberg, in der Südstadt. Das ehemalige Schokoladenfabrikgelände hat 2000 qm Fläche und hatte 2 Bestandsschutzgebäude. Diese wurden entkernt, gedämmt und umgebaut. Ein drittes Gebäude wurde neu gebaut. Nur dieses ist unterkellert. Hier entstanden 12 Wohneinheiten, davon 2 Gewerbebetriebe mit 55 bis 160 qm Wohnfläche. Hier wohnen 18 Menschen. Jede Wohnung ist individuell anders gestaltet. Die Bestandsgebäude sind versehen mit Außendämmung und anstatt Estrich plattenverlegter Fußboden, darauf Holzboden und eine Wandheizung. Eine Pelletheizung existiert für alle Wohneinheiten. Um die Gebäude sind Gartenflächen, sowie im hinteren Teil ein kleiner Badeteich angelegt. Vom Kauf bis zum Einzug vergingen nur 2 Jahre. Die Kosten incl. Grundstück betrugen 3 Millionen Euro; qm-Preis zwischen 2800 und 3300 Euro. Frau Weininger vermisst etwas die vielfältige Gemeinschaft, die ein großes Wohnprojekt bieten kann.

Grundstücksbesichtigung unseres Hublandprojektes (April 2019)

18 Mitglieder und Gäste versammelten sich am Samstag, 6.4.2019 vor Köhlers Backstube in der Rottendorfer Straße in Würzburgs neuem Stadtteil Hubland. Hermann Wördehoff führte am Nahversorgungszentrum entlang zum noch leeren Baugrundstück „Am Terrassenpark 4“. Dort erläuterte er die Pläne des neuen Wohngebäudes für 20 Wohnungen.

Bei Sonnenschein und warmem Wetter schloss sich ein Rundgang an: Zunächst auf die Höhe des Terrassenparks, dann zur Norbert-Glanzberg-Straße, und dann zu dem Baugemeinschaftsgrundstück, für das sich die Mitglieder Anfang 2017, damals ohne Erfolg beworben hatten. Jetzt wird dort gerade die Kellerdecke des Projekts von Plan-Z betoniert.

Der Spaziergang führte weiter zum ehemaligen Flugfeld, zum ehemaligen amerikanischen Einkaufszentrum „Mall“, wo zur Zeit die Stadt ein weiteres Grundstück für eine Baugemeinschaft ausgeschrieben hat, und schließlich ins Plangebiet 1, wo inzwischen ein Großteil der Häuser bewohnt ist. Zum Abschluss kehrte ein Teil der Spaziergänger ein zum Mittagessen und zum Gedankenaustausch bei Köhlers.

Besuch im Theater Augenblick (November 2018)

Ein wirklich toller Ausflug war unser Besuch im Theater AugenBlick, ein inklusives Theater, wo Menschen mit Behinderung wunderbar in das Geschehen auf der Bühne eingebunden sind. Es war sehr schön zu sehen, mit wie viel Spaß die Gruppe dabei war und die Leistung muss sich hinter einer „normalen“ Aufführung nicht verstecken. Keine Textaussetzer, flüssiger Ablauf und ein interessanter Blick auf die Probleme der heutigen Gesellschaft. Das Stück hieß: „Eine Frage der Zeit“. Absolut sehenswert und wir werden sicherlich noch öfter da hin gehen. Daumen hoch 🙂

Bei Interesse: Zur Homepage des Theaters

Gartenarbeit in der Hausgemeinschaft Würzburg-Oberdürrbach

Wie jedes Jahr, im Frühjahr und im Herbst, organisiert die Hausgemeinschaft am Samstag, den 7. April einen halben Arbeitstag, an dem alle Bewohner teilnehmen und die nötigen Arbeiten drinnen in den Gemeinschaftsräumen und draußen im Garten erledigen. Die Planung und Verteilung der Aufgaben macht die AG Grün ein paar Tage zuvor.

Auf den Zierpflanzenbeeten wird das Unkraut beseitigt und die Erde gelockert. An den Übergangsflächen zum geschützten Biotop, besonders um den Kompostplatz herum, werden allzu wilde Sträucher gestutzt. Schnittgut und Müll aus früheren Nutzungen werden gesammelt und abgefahren. Die Frühlingssonne scheint vom strahlend blauen Himmel. Hündin Ottilie wacht auf der Terrasse. Und drinnen in der Küche wird der gemeinsame Lunch vorbereitet.

Wanderung & Papiertheater
Spaziergang am Schwanberg

Unser Rundweg führte uns diesmal auf den Schwanberg, wo es der Wettergott nicht so gut mit uns meinte.

Durch einen schönen, ursprünglich gewachsenen Wald mit kleinen Seen, über den Keltenwall, vorbei am Friedwald, durch Lindenallee und Schloßpark erreichten wir schließlich das Cafe und trockenes Gefilde.

Anschließend freuten wir uns aufs Papiertheater in Kitzingen und die kunstvolle Gestaltung der Geschichte von Dido und Äneas.

Zur Webseite des Papiertheaters: Papiertheater

Alle unter einem Dach –

Artikel aus der Mainpost vom 10. Dezember 2016

Tue Gutes und rede darüber. Nach der Fertigstellung des Gemeinschafts-objektes in der Sankt-Josef-Straße in Oberdürrbach, hatten wir die Presse zu einer Besichtigung eingeladen. Entstanden ist ein schöner Bericht, der am 10. Dezember 2016 in der Mainpost erschienen ist.

Den Artikel zum Download: Artikel